Prof. Dr. Jan A. Neuhöfer & Dr. Sebastian Vetter: KI ist eine echte Chance, auch für Deutschland!

Shownotes

Was Dich in dieser Episode erwartet

  • KI ist überhaupt nicht neu: Warum wir eigentlich über etwas sprechen, was bereits Jahrzehnte alt ist.
  • Jeder braucht KI? Nein! Über den zielführenden Umgang mit dem Hype
  • KI erfolgreich implementieren: Ein kleiner Masterplan mit großer Wirkung.

Einladung zu The Truth

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Sei authentisch. Sei erfolgreich. Mach den Unterschied.

**Über Prof. Dr. Jan A. Neuhöfer & Dr. Sebastian Vetter *

Dr. Sebastian Vetter ist Zukunftsstratege und Experte für Innovation und betreibt eine Boutique-Beratung in Berlin. Er hat sich internationale Reputation durch die Begleitung zahlreicher, hochwertiger KI-Zukunftsprojekte aufgebaut.

Prof. Dr. Jan A. Neuhöfer ist seit 2018 Professor für Virtuelle Systeme und Computergrafik and der HAW Hamburg und u.a. als Speaker auf diversen KI-Events zu erleben. Sein Schwerpunkt ist das Thema "Physical AI", in dem er für den Standort Deutschland eine große Chance sieht.

Über den Podcast

Authentizität ist die neue Währung in der Wirtschaft. Kaum ein anderes Thema wird auch von heutigen Kunden immer deutlicher erwartet.Doch kaum ein anderes Thema ist oftmals so schwer zu erfüllen. Einerseits ist die Forderung nach authentischem Verhalten groß. Andererseits gibt es jede Menge persönliche Sorge, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen und Fragen, gerade wenn wir uns wirklich zeigen und einfach authentisch sind. Dieser Podcast zeigt Dir konkrete Auswege, Strategien und Lösungen, wie Du endlich Dich lebst und dabei auch authentisch erfolgreich zu sein.

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Wenn Du Handschlag-Unternehmer bist und mindestens 100.000 Euro Umsatz im Jahr machst, bewirb Dich jetzt. Wir freuen uns, wenn Du mit Deinem Wissen unseren gemeinsamen Podcast bereicherst und mit Deiner Geschichte zeigst, dass Authentizität und Erfolg sehr wohl zusammenpassen.

Ja, ich will als Gast dabei sein

Transkript anzeigen

00:00:00: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Ich bin da mal authentisch, deinem Frühstück für die Ohren.

00:00:06: Und die Schlage vor?

00:00:07: Lass uns direkt loslegen!

00:00:09: Ich bin ein Gastgeber Ulf Zinne und jetzt werden deine Ohren wieder viel Freude haben denn auch heute gehen wir wieder einem Geheimnis auf den Grund welches dir dabei hilft auf Basis und nicht auf Kosten deiner Authentizität noch erfolgreicher zu werden.

00:00:23: Und wie immer gilt Auch mein heutiger Gast hat sich mit seiner Authentzität einem mindestens sechsstellenden Jahresumsatz aufgebaut.

00:00:30: und genau das ist unser Podcastversprechen an dich, denn

00:00:33: du triffst

00:00:33: hier nur auf Menschen die bewiesen haben, dass authentisch und erfolgreich sein sehr wohl zusammenpasst.

00:00:39: Und jetzt legen wir los!

00:00:44: Ja, lieben.

00:00:44: und damit herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei.

00:00:47: Ich bin da mal authentisch.

00:00:48: Und heute muss ich eine kleine Korrektur unseres Einspielers vornehmen denn ich bin heute nicht alleine sondern habe gleich zwei absolute hochkarätigste Gäste mit dabei.

00:00:56: Denn es gibt ja ein Thema was uns momentan alle beschäftigt und das ist das ganze thema künstliche Intelligenz.

00:01:01: wer hat es wohl noch nicht gehört Aber ich komme gerade frisch von der data an plackt aus Münster.

00:01:06: wieder großartige veranstaltung hat sehr viel Spaß gemacht aber Es wurde auch klar es gibt mehr fragen als antworten nämlich wie kommen wir jetzt wirklich in eine Strategie für KI.

00:01:15: Wie denken wir überhaupt innovativ?

00:01:16: Welche Rolle spielt Robotik, wie werden sich LLMs also die Lern, die Language-Modelle sozusagen entwickeln?

00:01:22: Wie wird das mit der Datenqualität sein?

00:01:23: Was passiert eigentlich in unserem Kopf?

00:01:25: Wie gehen wir als Mensch überhaupt noch mit um?

00:01:26: Welcher Auswirkung hat das alles auf Organisationsentwicklung und so weiter unser Wort?

00:01:30: Also eine ganze Menge Fragen, die sich ganz praktischer Natur stellen.

00:01:34: Also habe ich das große Glück heute Professor Dr.

00:01:37: Jan Neuhöfer von der HAW in Hamburg zu begrüßen.

00:01:40: Professor vor virtuellen Systeme und Sebastian ein fetter internationaler Experte für Strategie und Innovation, an ganz vielen Projekten mit verantwortlich mit seiner Politikberatung aus Berlin.

00:01:50: Und wir haben beschlossen dass wir jetzt einfach mal in den Talk direkt einsteigen um mal gucken ob wir in irgendeiner Form erste Lösungen für die all diese spannenden Fragen finden.

00:01:58: es könnte also sein das diese Folge heute auch ein bisschen länger wird.

00:02:00: und damit erstmal ein ganz herzliches Willkommen an dich lieber Jan und an dich natürlich auch lieber Sebastian.

00:02:04: schön dass ihr da seid

00:02:07: Hallo, vielen Dank lieber Ulf.

00:02:09: Ist mir eine Freude.

00:02:10: Sehr gerne.

00:02:11: ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll weil ich so viele fragen habe und ich freue mich wie bolle damit ihr beide erstmal zur Sprache kommt und ich hier nicht mal der ganzen energie schon rauspresche hab ich mal die frage was ist jeweils aus eurer perspektive?

00:02:23: und Sebastian du darfst gerne anfangen was ist aus deiner sich die wichtigste frage die wir heute im bereich k i bestellen müssen, damit wir sozusagen eine Aussicht für die Zukunft letztendlich bekommen und damit auch eine Grundlage für die weitere strategische Innovationsplanung an der Stelle.

00:02:41: Ja also aus meiner Sicht und damit aus der Sicht der Innovationen und der Strategie, aus meiner Arbeit mit Organisation ist weniger Darauf gezielt was jetzt die KI kann oder was sie nicht kann, sondern richtet erst mal den Weg nach innen in die Organisation auf die Engpässe.

00:03:01: also wo sind denn bestehende Engpäste die gerade unsere Wertschöpfung limitieren?

00:03:07: Oder behindern und kann?

00:03:09: das ist eine offene Frage dies zu erkunden gilt.

00:03:12: Kann die KI dabei helfen diesen Engpass zu eliminieren?

00:03:16: Ja, weil so definiere ich Innovation.

00:03:19: Innovation ist zukünftige Wertschöpfung.

00:03:21: also es geht nicht nur um Produktivitätsteigerungen sondern die müssen eben umgesetzt werden können in tatsächliche Wertschüpfung.

00:03:30: Was sagst du Jan?

00:03:30: Welche Frage müssen wir stellen?

00:03:33: Aus meiner Sicht oder die Frage die mich umtreibt ist ob wir es schaffen, ob das uns gelingt in unserer Gesellschaft und auch in der Wirtschaft, in der deutschen Wirtschaft ein Verständnis.

00:03:45: Ein allgemeingültiges Verständnissen von KI aufzubauen was KI eigentlich ist, was sie kann und was sie alles betreffen kann.

00:03:54: Das macht mich bisschen unsicher wenn ich so manchmal Diskussionen verfolge.

00:03:58: ob überhaupt durchdrungen wurde was KI wirklich ist und was KI bedeuten kann

00:04:03: ist eigentlich eine steil vorlage.

00:04:05: schon für die nächste frage wenn du es bewusst gespielt hast weil das jetzt sehr geschickt nämlich was ist denn kaiden an der stelle muss ich natürlich fragen und tatsächlich habe ich hab sie mit ein bisschen humor jetzt gerade gesagt aber es war ehrlich gesagt auch in munster oder natürlich auf den anderen veranstaltungen wir haben uns ja kennengelernt jana auf dem big bang festival auch ein anderes großartiges festiviert Und ich hab so das Gefühl, dass es ganz viele unterschiedliche Ideen gibt.

00:04:26: Dass auch ganz viel durch diese ganzen Tools und ähnliches an Möglichkeiten besteht.

00:04:30: Jeden Tag kommt was Neues dazu... ...und alles wird irgendwie KI genannt weil irgendwie alles da so reinfällt.

00:04:35: Aber wenn wir eben auch den Versuch heute unternehmen wollen, so ein bisschen Struktur da reinzubekommen brauchen wir natürlich erstmal grundsätzliche Definition.

00:04:41: Da bin ich komplett bei dir!

00:04:42: Das heißt aus deiner Sicht auch als Professor der in vielen Bereichen unterwegs ist viele Projekte sieht gerade auch im Bereich Robotik und digitale Zwillinge was ist denn dann künstliche Intelligenz?

00:04:51: Aus deiner Sicht

00:04:53: Soll ich sagen mal das Künstliche Intelligence eine sehr alte Idee des Menschen.

00:04:58: Ich verstehe unter künstlicher Intelligenzen Mensch gemacht also nicht biologisch gewachsene Intelligenz.

00:05:08: Aber es gibt natürlich auch eine formale Definition, grundsätzlich wird künstliche Intelligenzen nach heutigem Verständnis der Informatik zugerechnet und es gibt ne ganz gute Definition vom DFKI aus dem Jahr zehntinzehnten.

00:05:20: Künstliche Intelligence beschreibt Informatikanwendungen deren Ziel ist es Intelligenzes Verhalten zu zeigen.

00:05:26: dazu sind den unterschiedlichen Anteil bestimmte Kernfähigkeiten notwendig wahrnehmen verstehen handeln und lernen.

00:05:32: KI ist eigentlich eine alte Idee.

00:05:36: Aber

00:05:37: mindestens müssen wir zurückgehen auf die fünftiger Jahre, wo die Ursprünge liegen auch für heutige Algorithmen, die dann einfach weitergetragen wurden und insbesondere neuronale künstliche Intelligenz, die erst jetzt seit fünfzehn oder zehn Jahren wirklich zur Entfaltung kommt, aufgrund der Verfügbarkeit entsprechender Rechenkapazitäten

00:05:57: Und das hast du gerade sehr schnell angeschaut, Neuronale Intelligenz.

00:06:00: Das war ein sehr spannender Vortrag den ich in Münster gehört habe und Sebastian vielleicht knüpfen wir da mal ganz kurz an.

00:06:07: wenn du nämlich sagst wie müssen die Engpässe bestimmen bevor wir sozusagen damit reingehen in die Engpassbestimmung hab ich mich festgestellt dass so eine Art sociokulturelle Ebene darüber gibt wo ganz viel Unsicherheit und Widerstand ist wenn man auch in Innovationen und Struktur Strategie denkt weil die Überforderung des Menschen durch das, was da auf uns zurollt oder jetzt auch schon da ist teilweise komplett absurde Größen angenommen hat.

00:06:30: Also die gesamte Entwicklung des Arbeitsmarktes mit der K-Entwicklung wo man sagt hey, achtzig Prozent sind eigentlich nur noch User, zwanzig Prozent werden die KI steuern bis hin zur Untersuchung aus einem neurowissenschaftlichen Bereich, wo klar wird dass das ganze Hirn eigentlich komplett breit geschossen wird durch so viel KI-Jositsch, dass bis zu sieben und vierzehn Prozent der neuronalen Nervenzellen absterben, dass die Leute ihre Fähigkeiten verlieren, dass selbst geografische Einordnungen, wo bin ich?

00:06:53: Wo muss ich hin verloren gehen?

00:06:55: und so weiter.

00:06:56: Also ich hatte das Gefühl dass auch durchaus viele kritische Stimmen kommen Und wenn ich mich jetzt also frage wo müssen wir in den Engpass reingehen dann verstehe Ich das im Sinne der weiteren strategischen Ausrichtung.

00:07:05: aber ich habe wahrgenommen dass es immer noch diese andere Ebene gibt mit Wir haben eigentlich gar keine Ahnung welche Welche Box wir da womöglich öffnen und Dass das Thema sozusagen oftmals Auch als hinderungsgrund steht sich damit auseinander zu setzen.

00:07:16: ist Das nur mein erleben oder erlebst du das auch in deinen Projekten?

00:07:19: und wenn ja wie gehen wir am besten damit um?

00:07:23: Also was ich erlebe, was daran ganz gut anschließt ist wie das mein Vorredner gerade schon skizziert hat.

00:07:31: Das ist eine alte Idee und es ist auch basierend auf Forschung die fünfzig-sechzig Jahre alt ist wenn nicht noch älter.

00:07:40: Was wir derzeit ja erleben ist so ein gewisser Sportlight Effekt.

00:07:51: In der breiten Öffentlichkeit ist das einfach durch die.

00:07:57: Breite Verfügbarkeit zu ganz geringen Kosten oder sogar gratis dieser Tools, ist es jetzt dieser Effekt den wir erleben dass eben dieser spezifische Aspekt von KI für KI gehalten wird.

00:08:12: dabei ist KI in ganz vielen Dingen die wir schon seit Jahren Jahrzehnten nutzen, automatisch mit drinnen ist komplett unsichtbar.

00:08:21: Das ist keine KI, mit der man interagiert oder interagieren könnte.

00:08:26: die kann nicht geprompt werden, brauche ich keine Prompt-Engineers und sowas alles.

00:08:31: ja.

00:08:32: also wir erleben hier eine wirkliche Fokusverschiebung zwischen dem was KI alles ist und zwischen dem das in der breiten Öffentlichkeit gerade gehyped wird.

00:08:44: Das ist schon mal das Erste.

00:08:45: und damit verbunden sind natürlich einige der Punkte, die du angesprochen hast mit Akzeptanz.

00:08:52: Also dieses Akzeptanzthema ist ja vor allem dann ein Thema wenn die KI bewusst etwas ist, mit dem ich interagiere, mit den ich überhaupt eine Experience habe.

00:09:04: Wenn die KI jetzt zum Beispiel in meinem Smartphone ist bei der Gesichtserkennung, dann hab' ich mit ihr selber ja keine Interaktion.

00:09:13: Und das sind dann eher Prozesse, die immer eher akzeptiert werden.

00:09:18: Die einfach unter dem Schlagwort Technologie abgespeichert werden noch nicht mal unter KI laufen.

00:09:25: Also ich glaube, dass ist auch ein Problem diese verkürzte Sicht auf die KI.

00:09:31: Deswegen brauchen wir da auch gute Aufklärer, die erstmal die Breite dieses gesamten Feldes aufmachen und dann aber gleichzeitig einordnen Womit fange ich denn jetzt an und für welche Anwendungsfälle ist welcher Art von KI gegebenenfalls hilfreich?

00:09:49: Genau, da kommt auf jeden Fall noch drauf zu sprechen.

00:09:50: Wo fang ich dann am besten an?

00:09:52: zumindest mal so ein erstes Szenario.

00:09:53: das wird sich natürlich auch weiterentwickeln.

00:09:55: trotzdem bleiben die Grundlagen für Innovationen und strategische Entwicklung natürlich die gleichen da bin ich fest überzeugt.

00:10:01: aber bevor wir das machen Ich fand es gerade ganz spannend.

00:10:03: Du hast gesagt Ein spezifischer Aspekt von KI wird für KI gehalten.

00:10:08: Jetzt kann man sagen, auf der einen Seite das ist ein Problem.

00:10:10: Auf der anderen Seite ist es nicht aber auch etwas was die Menschen enabled mehr in den Kontakt zu kommen weil sie ihnen zumindest die Illusion gibt Sie können sich an etwas festhalten was am Ende des Tages auch wieder für eine erhöhte Akzeptanz sorgt?

00:10:22: Frage an dich Sebastian

00:10:23: Ja okay ich denke sogar dass Ich unterstelle jetzt mal den großen Gen AI Firmen auch Kalkül und Taktik Das ganze Thema KI durch so niederschwellige Angebote, bei denen sie nachweislich Geld verlieren in die breite Masse zu bringen und so auch den gesellschaftlichen Diskurs KI-freundlich zu gestalten.

00:10:51: Da gibt es wahrscheinlich belegbare Zahlen dazu wie viele Menschen seit der Veröffentlichung jetzt von.

00:11:01: Ich glaub, ChatGPT war so das erste Tool.

00:11:05: Damit experimentieren ... Das deckt sich schon fast mit der Internetnutzung.

00:11:10: Ja?

00:11:12: Meine Mutter nutzte es, sie ist fast achtzig Jahre alt.

00:11:15: Also die ... Es ist extrem niederschwellig und dadurch würde ich vermuten bekommt man auch eine große gesellschaftliche Akzeptanz auch für andere Arten der KI Und ich kann mir gut vorstellen, dass das im Prinzip Taktik ist um noch weitere Produkte nachzuliefern mit denen dann auch tatsächlich Geld verdient wird.

00:11:42: noch nicht der Fall.

00:11:43: Genau, das ist tatsächlich auch etwas was sehr deutlich wurde wie defizitär das gesamte ist.

00:11:48: und auf der anderen Seite ich finde es eben wirklich spannend also im Betrieb würde man sagen eine riesen Cashflow-Problemate wenn man's mal so sagen möchte Auf der einen Seite geht aber die Entwicklungsgeschwindigkeit auch noch vorne.

00:11:57: beim Übergang zu dir Jan Ich war zum Beispiel super super fasziniert.

00:12:01: wir haben das ja dann auch über WhatsApp ausgetauscht diese Robotervorführung die wir jetzt gerade in Beijing gesehen haben zum chinesischen Neujahr.

00:12:09: Was ich krieg schon wieder Gänsehaut am ganzen Körper Das alleine zu sehen in dieser Interaktion mit den Kindern auf der Bühne.

00:12:15: und vor allen Dingen, was ich ja noch viel schockierender finde ist die technische Entwicklung zum Vorjahr.

00:12:19: Also wenn man sich die Videos von ca.

00:12:24: Wir sehen in welche Richtung die Entwicklung geht.

00:12:29: Trotzdem erleben wir immer noch sehr viel Zurückhaltung, das ist zumindest mein Erleben auch in Deutschland.

00:12:34: Gleichzeitig haben wir mit Sebastian aber gesprochen schon, dass es eigentlich so viele Akzeptanzpunkte gibt, dass obwohl noch Geld draufgepackt wird, dass eigentlich viele Leute schon KI-Lösungen nutzen und trotzdem erlebe ich im Vergleich zu China, zu USA und anderen Ländern immer noch in Deutschland sehr viel zurückhaltung.

00:12:51: Und ich will da jetzt keinen Deutschlandbashing machen!

00:12:52: Ich glaube, wir haben viele Chancen.

00:12:55: Woran liegt das?

00:12:56: Wie kommen wir da raus und wie schätzt du auch tatsächlich die Chancen ein, die wir für deutschen Europa an dieser Stelle haben.

00:13:04: Zunächst einmal könnte man meinen dass es eben bisschen paradox eigentlich ist Deutschland ja oder gilt es als eines der Länder der Ingenieure.

00:13:13: Absolut!

00:13:13: Der

00:13:14: Ingenieurskunst definitiv auch der Innovation und der unermüdlichen Weiterentwicklung auf der anderen Seite aber auch Konservativismus, die Tendenz zum Planen vor der Ausführung und dem Wunsch des Nachweises nach Wertschöpfung, bevor überhaupt dann in die Exekutive gegangen wird.

00:13:35: Und was es da aber braucht ist sehr viel, sehr viele Iterationszyklen, sehr viel ausprobieren, sehrviel auch scheitern.

00:13:45: Da geht halt auch sehr viel schief gerade in der Robotik.

00:13:47: man muss viel aus probieren Es wird zwar auch viel simuliert das gehört dazu Das ist ja sozusagen auch mein meine Kerndromäne, aber dann muss man auch einfach raus und zeigen was man kann oder auf das man nicht kann.

00:13:59: Und da stelle ich fest dass insbesondere in China die Firmen da sehr offensiv sind und einfach zeigen was sie können.

00:14:06: und wenn der Roboter halt peinlich hinfällt dann lachen alle und dann wird weiter gemacht und dann zählt es nicht als Gesamtversagen sondern einfach als Teil der Entwicklung.

00:14:16: Diese Einstellung zu den Dingen einfach etwas auszuprobieren und immer weiter zumachen Das ist ein bisschen was Kulturelles.

00:14:25: Das darf hier, würde ich sagen, ein bisschen mehr ausgeprägt werden.

00:14:29: Aber lass mich bitte... Es ist

00:14:30: schon etwas im Umbruch aber es braucht mehr!

00:14:32: Aber lasst mich da bitte einmal kurz nachfragen, weil die grundsätzliche Idee mit Iteration ist ja auch nicht neu.

00:14:37: Also ich sag mal wenn wir jetzt mal Richtung Flugzeug oder Auto oder irgendetwas zurückdenken das ist ja nicht gleich so dass der Porsche auf der Straße stand und wir mit dreieinhalb Fünfzig Paes lang gekracht sind Wenn wir an Flugzeuge gucken und uns die alten Filme angucken was da alles sozusagen nach zwanzig Zentimeter wieder vom Himmel runter gefallen ist ungefähr Da haben wir uns hier auch nicht abblocken lassen.

00:14:55: da sind die Leute ja auch weiter in die Innovation ins Ausprobieren In die Iterations Indisch in den Scheitern reingegangen.

00:15:02: Was ist bei dem Thema KI da so unterschiedlich, dass das dann so viel präsent ist?

00:15:07: Ist es die Geschwindigkeit mit der wir einfach neu konfrontiert werden oder hat sich kulturell in den Narrativen etwas verschoben.

00:15:13: Woran liegt das aus deiner Sicht an?

00:15:16: Ich glaube jetzt gerade wenn wir auf Robotik gucken, ist das ein multidisziplinäres Thema wo man halt auch viele auf Austausch angewiesen ist, auf globalen Austauschen.

00:15:30: Bei mir jetzt zum Beispiel die Sprachmodelle anschauen.

00:15:33: da haben wir hier in Deutschland und auch in Europa bis auf Mistral vielleicht nicht so wahnsinnig viel zu bieten.

00:15:38: das heißt man muss offen sein zeigen was man hat und auch tauschen wollen zur Verfügung stellen stichwort offene Modelle.

00:15:46: und dass es ein sehr spannender und interessanter Trend.

00:15:48: der Trend geht weg von den closed shops weg von den bezahlen Modellen hin zu offenen Modellen, was in China schon sehr stark gemacht wird.

00:15:57: Aber auch in Amerika durch Nvidia propagiert wird eine Offenheit zu zeigen, was man hat und zu teilen, was es gemacht hat und dafür etwas zurückzubekommen.

00:16:06: Und das ist eventuell noch nicht eine allzu ausgeprächte Tradition in deutschen Firmen hat.

00:16:13: Also da ist man halt sehr gut, in dem was man macht und das seit vielen Jahren und man hat Labore und

00:16:19: man arbeitet und man forscht.

00:16:21: aber

00:16:22: man kann auch für sich bleiben in seiner Bubble sozusagen oder eventuell dann halt mit anderen Firmen Kooperationen eingehen Aber sich so komplett mal offen zu machen global Und halt auch die Öffentlichkeit zu zeigen schaut mal dass können wir das Da sind wir gerade und da sind wir noch schlecht.

00:16:39: Das ist etwas.

00:16:41: ja Das ist noch nicht so wahnsinnig stark.

00:16:44: Mich ändert das ein bisschen im Vertrieb, was du gerade sagst für diese Idee weg von kompetischen Gedanken hin zu koopetischen Gedanken, bis man dann auch gesagt hat hey wir ziehen am Beispielsweise mal für die Realisierung verschiedener Projekte selbst konkurrierende Unternehmen zusammen bringen sie in einen Firmengebäude damit wir dann insgesamt an einem Projekt weiter arbeiten können Die Idee von dem was ich gesehen habe, überwiegend gescheitert.

00:17:05: Weil genau aus demselben Grunde weil man eben die Daten nicht preisgeben möchte.

00:17:09: Sebastian mit Überleitung zu dir.

00:17:12: Ich hab vor... Als wir uns kennengelernt haben Jan in Berlin, genau beim Big Bang da wurde ich eingeladen für eine Panel-Diskussion wo wir über das Thema Leadership und KI gesprochen haben Und ich hab damals gesagt, ich glaube und dass ist auch die Frage an dich wie du es erlebst Ich glaube, dass genau dadurch sich auch die Identitätssäulen von Führungskraft komplett verändert.

00:17:30: Also wenn ich mich bisher darüber definiert habe das ich im Geschlossenes noch hau hatte, dass es ein hierarchisches Gefälle in Anwendungen von Wissen gab und ähnliches, dann war meine These damals – und ich sehe sie an vielen Stellen bestätigt – dass wir uns durch die Einführung von KI und immer mehr Beschäftigung damit Die Frage stellen müssen, wenn meine alte Identität soll nicht mehr funktionieren.

00:17:53: Wer bin ich denn dann?

00:17:55: Wenn ich im Prinzip für das was mich bisher ausgemacht habe eigentlich gar nicht mehr bezahlt werde oder mich gar nicht mit zuständiger Achte oder auf einmal eine Art Konkurrenz in Anführungszeichen von KI kommt.

00:18:05: Teilst du diese Auffassung und welche Konsequenzen hat es, wenn ja, für den Bereich Innovation und Strategieentwicklung an der Stelle?

00:18:13: Ja also was Du beschreibst dass Führungsverständnis was sich vielleicht in der Vergangenheit und bestimmt auch heute noch an einigen Organisationen in der Gegenwart aus einem Wissensvorstrung bezieht, dann muss man sagen dass dieses Bild schon länger bröckelt.

00:18:32: Auch schon deutlich vor der KI.

00:18:35: Das ist eigentlich nicht das was gute Führungen auszeichnet.

00:18:39: Es gibt sogar einen Bereich der Führung der Aus meiner Einschätzung durch die KI übernommen werden kann und das ist das Treffen von Entscheidungen.

00:18:49: Und wenn ich das mal aus der Soziologie näher betrachte, das Thema Entscheidung.

00:18:55: man kann nämlich nur das entscheiden was eigentlich unentscheidbar ist.

00:18:59: Ja es geht jetzt hier nicht um dass Datenbasierte herleiten von einer präferierten Option Das ist keine echte Entscheidung.

00:19:07: eine echte entscheidung ist zum Beispiel ob ich welchen Ehepartner ich wähle.

00:19:12: Ja, das ist eine echte Entscheidung.

00:19:14: Oder ob ich an der Weggabelung links oder rechts gehe?

00:19:17: Das ist auch ne echte Entscheidungen.

00:19:19: und dass jetzt auf Organisationen

00:19:23: hoch

00:19:24: aggregiert.

00:19:26: Es bleibt eben bei diesen Entscheidungen wo wir Menschen brauchen und Entscheidungen werden in der Häufe.

00:19:33: also werden häufig in Organisationen je nach Organisationsform entweder zentral also an der Spitze getroffen oder auch dezentral von Mitarbeitern, die sie Verantwortung haben getroffen.

00:19:46: Deswegen dieses Führungsmodell

00:19:49: bröckelt

00:19:50: und es bröckelt zurecht aber nicht erst seit KI sondern einfach weil wir eine höhere Komplexität in den Märkten haben mehr Wettbewerbsdruck schwerwiegendere Entscheidungen müssen häufiger getroffen werden unter Unsicherheit Und das beansprucht die Führungskräfte.

00:20:15: Jetzt würde ich sagen weniger DKI.

00:20:19: Wenn wir uns diesen gesamten Wettbewerbsdruck anschauen, dann frage ich mich aber – wir blammer bei dir Sebastian – wird es dadurch besser, dass man gefühlt weiter zögerlich ist?

00:20:30: Weil der Druck wird ja nicht kleiner!

00:20:31: Also wenn ich mir angucke in welcher Entwicklungsgeschwindigkeit das ganze Game gespielt Dann denke ich mir so, Holler die Waldfee.

00:20:38: Mal sehen was in einem Jahr der Fall ist und wir haben ja heutzutage ... Also ich glaube nach wie vor dass wir großartige Innovationen auch in Deutschland haben noch Europa haben.

00:20:45: aber genauso wie Jan gesagt vielleicht muss es mehr nach außen gezeigt werden Vielleicht braucht das einfach mehr Mut eben zu sagen hey dann testen wir das mal Wir zeigen sie im Zweifel Roboter um und wir lachen drüber.

00:20:53: Aber der Druck wird ja nicht kleiner Wenn ich sozusagen weiter ist womöglich erst perfekt machen möchte.

00:20:58: also wo's da für dich sozusagen Die Bezugsgröße Sebastian?

00:21:04: Also,

00:21:04: ich denke es braucht beides einerseits der Mut und auch wie schon angesprochen Mut zu scheitern.

00:21:11: allerdings reicht das alleine nicht aus.

00:21:14: Und was ich mir ja auch überhaupt nicht wünsche für die deutsche Wirtschaft ist mehr Aktionismus im rundum KI.

00:21:23: Wir müssen das mit Fokus verknüpfen weil die KI ist trotz allem

00:21:29: nur

00:21:30: ein Werkzeug sie ist Technologie.

00:21:32: Als solches ist sie keine Lösung.

00:21:36: Wenn Sie eine Lösung wäre, dann müsste man die Frage stellen für welches Problem denn?

00:21:40: Für welches problem ist denn KI die Lösung?

00:21:43: Technik ist weder Problem noch Lösungen.

00:21:47: Sie kann sinnvoll eingesetzt werden wenn man weiß wofür man sie einsetzt.

00:21:51: und meine Empfehlung für Organisationen ist sich erstmal der Engpässe bewusst zu werden die in der Organisation herrscht und dann zu schauen wie kriege ich diese Engpäße wie der Wertschöpfung quasi im Wege stehen, wie krieg ich die Engpässe eliminiert?

00:22:08: und in dem Zusammenhang natürlich sämtliche Werkzeuge, die mehr zur Verfügung stehen anzuschauen.

00:22:13: Und eins davon ist die KI.

00:22:15: aber jetzt bitte nicht sämтliche Probleme zu versuchen mit dem KI-Hammer zu erschlagen.

00:22:21: das führt dann eher dazu dass man da früh scheitert und so ein Thema auch schnell wieder vom Tisch ist.

00:22:27: ja und das wäre schade weil es ist ein mächtiges Werkzeug Da ist auch nur ein Werkzeug.

00:22:34: Das finde ich ganz interessant, da würde ich gerne mal mit dir ja nochmal drauf schauen weil... Ich habe mich neulich sehr interessant unterhalten und dann hab' ich einen spannenden Satz von meiner Gesprächspartner bekommen Weil sie sagte aus ihrer Sicht ist KI eben nicht nur ein Tool.

00:22:51: Also in Ergänzung zu dem, was du gesagt hast, Sebastian war ihre Perspektive.

00:22:54: Sondern vor allen Dingen das erste Mal der Moment, dass das menschliche Gehirn Konkurrenz bekommt.

00:22:58: Das fand ich eine sehr schöne Formulierung!

00:23:01: Wie schätzt Du das denn ein Jan?

00:23:02: Wenn wir auch Richtung Robotik denken und so teilst Du die Meinung, dass es wirklich nur ein Tool ist am Ende oder hat es aus Deiner Sicht noch andere Facetten weswegen es vielleicht geradeaus sich der Menschen dann eben nicht nur ein tool ist wenn wir jetzt nochmal das Statement von Sebastian an der Stelle zugrunde legen.

00:23:19: Also für mich ist KI ein kompletter Paradigmenwechsel.

00:23:23: Denn wenn wir jetzt auf Roboter schauen, sind die humanoiden Roboter sozusagen in die Königskasse maximal komplexe in der Umsetzung durch die vielen Freiheitsgrad aber auch durch den Anspruch sie überall einzusetzen in allen Umgebungen, in komplexen unerwarteten Umgebung genauso wie in fest definierten Umgebungs.

00:23:41: Aber was geht da?

00:23:43: Und dann machen wir uns nichts.

00:23:44: Warum nichts anderes als um die Ersetzung des Menschen zunächst einmal in der Arbeitswelt aber vielleicht auch in vielen anderen Bereichen.

00:23:52: Und wenn wir an so eine Superintelligenz denken, dann ist die Zielsetzung durchaus den Menschen zu übertreffen um dann übermenschliche Fähigkeiten zu erzielen nicht nur bei Robotern sondern natürlich auch bei digitaler künstlicher Intelligenz die nur auf Rechnern läuft.

00:24:13: und ein wesentlicher Unterschied zwischen menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz ist, dass künstliche Intelligenze vernetzt werden kann.

00:24:22: Wenn ich zwei Kis habe, kann ich die vernetzen... ...und die funktionieren dann zusammen!

00:24:29: Wenn ich aber zwei intelligente Menschen in einen Raum stecke,... ...dann hab' ich nicht doppelte Intelligenzen sozusagen.

00:24:35: Allein schon aufgrund der Kommunikationskanäle.

00:24:39: Vielleicht habe ich dann ein bisschen mehr?

00:24:42: Aber das ist so ein Springerpunkt von künstlicher Intelligenz, abgesehen davon dass sie sich halt wirklich stark weiterentwickelt in ihren Fähigkeiten.

00:24:49: Aber dass die auch vernetzbar ist und auf die Art und Weise in allen Bereichen jetzt schon aber in vielen anderen Bereichen auch den Menschen sehr überlegen sein wird.

00:24:59: Und dadurch eröffnen sich natürlich unglaublich viele Use-Cases Tool hinausgehen.

00:25:06: Wir kommen gleich darauf zurück, vielleicht stellen sich mich zwei Welten dar.

00:25:10: Aber eine Zwischenfrage vor Abiann, was ich mich gefragt habe als ich mich mit den Robotern noch mal auseinander gesetzt habe.

00:25:17: Gibt es eigentlich einen Grund warum die so unglaublich antromorff sind?

00:25:20: Also wieso wir dieses Bestreben haben das Roboter unbedingt menschlich aussehen müssen kann man sich auch mal die Frage stellen weil sie könnten ja auch irgendwie aussehen Ich seh dich schon nicken!

00:25:28: Man kann's aber nicht hören.

00:25:29: insofern übersetzen wir das nicken.

00:25:32: Ja

00:25:32: also zunächst einmal Warum stehen jetzt gerade so humanoider Roboter aus dem Fokus?

00:25:37: Wie ich schon gesagt, das ist sozusagen die Königsklasse.

00:25:39: Maximaler Schwierigkeitsgrad und wir können sozusagen wie im Kalten Krieg damals mit Amerika und Russland jetzt zwischen Amerika und China sozusagen einen... Ich will es mal in Wettrüsten feststellen bei dem man versucht sich gegenseitig zu übertreffen.

00:25:57: wenn man humanoidere Roboter kann wirklich kann robust kann und auch in allen möglichen Einsatzszenarien platzieren kann, dann kann man einfache Bauform auch.

00:26:09: Es ist aber so das halt.

00:26:11: warum denn dann diese Komplexität?

00:26:13: Naja wie schon gesagt es geht darum den Menschen zu ersetzen in einigen Arbeitsbereichen und unsere Welt ist nun mal auf Menschen ausgelegt die Arbeitsplätze, die Umgebung komplett oder vielleicht auch wenn man den häuslichen Bereich nimmt alles ist auf Menschen gebaut.

00:26:30: für

00:26:32: für

00:26:32: die menschliche Füße sozusagen und da brauche ich halt Roboter, die dann dieser Füßes nahkommen

00:26:39: und

00:26:39: nicht zu groß sind aber auch nicht so klein sind.

00:26:42: So dass dann idealerweise sogar eine Kooperation zwischen Mensch und Roboter leicht möglich ist.

00:26:48: Das ist halt der oder einer der Hauptgründe,

00:26:50: warum es diese humanoiden

00:26:51: Roboter jetzt auch so stark

00:26:52: gibt.".

00:26:53: Und mir fallen dann natürlich viele Beispiele ein aus.

00:26:55: zum Beispiel auch im Pflegebereich habe ich neulich auch ganz spannend gesprochen.

00:26:58: also gerade Hebeaufgaben und ähnliches könnte ausspannen sein.

00:27:01: aber gleichzeitig will noch mal zurück zu dir Sebastian.

00:27:04: wir sehen ja aber gleichzeitig auch das zb große Firmen die vor ein paar Jahren noch angekündigt haben hey wir entlassen hier zehn tausende von Leuten und die KI ersetzt ja dann sozusagen die Menschen.

00:27:13: Und so, sie kommen jetzt alle wieder zurück und schaffen ungefähr ein Drittel mehr Einstiegsplätze auch für GenZ.

00:27:19: Obwohl Sie eigentlich davor gesagt haben naja der Zug ist eigentlich abgefahren und das macht alles die KI.

00:27:24: also das heißt wenn es so wäre dass der Mensch ersetzt wird und wenn es nur super Leistungen zustande kommt dürfte ja diese Rückentwicklung gar nicht geben.

00:27:31: woran liegt aus Deiner Sicht Sebastian dass die Firmen jetzt doch den anderen Weg einschlagen?

00:27:36: Liegt das an dieser Entscheidungsfähigkeit oder woran?

00:27:39: Ich würde gerne mal einen Schritt zurückgehen Wenn du erlaubst, also das Thema ... Jan was du angesprochen hast.

00:27:47: Du sagst es dir für dich ist ja schon ein Paradigmenwechsel die KI.

00:27:52: Wenn ich mir allerdings die Kriterien anschaue, die du genannt hast.

00:27:57: Menschen werden ersetzt und so weiter.

00:28:00: da sind ja alles Punkte die auch in der Vergangenheit bei Technologie immer eine Rolle gespielt haben.

00:28:07: Nehmen wir mal die Die Weiterentwicklung von KI zu einer Superintelligenz.

00:28:12: sehen wir das mal raus, weil da sind wir noch nicht und einige Zweifeln auch an dass wir jemals dort hinkommen.

00:28:19: Deswegen ist es noch Fiktion.

00:28:22: Aber die Einsparung von menschlicher Arbeitskraft Das machen wir seit wir Technologie entwickeln, das machen wir Seit Tausenden von Jahren.

00:28:31: Ja, das ist nicht der neue Aspekt.

00:28:35: Da sehe

00:28:36: ich deswegen keinen Ja, kein Quantensprung oder keine... Kein Musterbruch zu vergangener Technologie.

00:28:45: Und würde es deswegen erst mal noch als Fortschreibungen der Digitalisierung sehen.

00:28:50: und deswegen glaube ich brauchen wir auch nicht zurückschauen in die Automobilanfänge und den Bau von Flugzeugen, sondern wir können einfach mal auf die Digitalisierung schauen und mal versuchen zu verstehen woran's denn da scheitert?

00:29:07: Das ist viel naheliegender.

00:29:09: Damit kämpfen Unternehmen heute, die kriegen die Digitalisierung nicht hin und jetzt wollen wir KI als nächstes Tool einfach draufschmeißen.

00:29:18: Wir haben keine vernünftigen Prozesse, wir haben zum Teil keine gute Vorstellung von Anwendungsbereichen Und jetzt haben wir wieder ein neues Fancy-Tool und wir kriegen noch nicht mal digitale Prozisse hin.

00:29:34: Deswegen, ich sehe es etwas gleich pragmatischer und würde nach wie vor darauf pochen erst mal den Blick nach innen zu richten.

00:29:46: Wofür denn überhaupt?

00:29:48: Und dann bitte eine gute, fokussierte Umsetzung natürlich auch mit Schreiter.

00:29:54: Das ist insofern habe ich vorhin auch gesagt... Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang, weil ich zum Beispiel in Münster hab' jetzt gesprochen über den Umstand, dass wenn nicht so oft KI draufschau', ich so das Gefühl habe wir haben eigentlich zwei Sub-Welt, ne?

00:30:06: Ich sag mal die eine Welt hat Arme, die hat Beine, die jetzt Sensoren und so weiter.

00:30:09: Da sind wir im Bereich Robotik.

00:30:10: Das andere ist eher diese unsichtbare KI.

00:30:12: Und das Interessante ist wie unterschiedlich das wahrgenommen wird.

00:30:15: aber oftmals liegt ja der Juice wirklich.

00:30:19: aber da so wie du gesagt hast, die begleitet uns schon länger.

00:30:21: Das ist jetzt eigentlich nicht das große Novum.

00:30:24: also manchmal wird es ja auch einfach im Erleben der Menschen auf einmal so groß weil man auf einmal etwas hat was mehr tangible ist.

00:30:31: wo ich virale Videos habe was sich rum verteilen kann Ich meine kein virales Video zeigt irgendwie eine Lieferkette.

00:30:36: intelligenter wird Aber sozusagen das Video wie ein Roboter dann in Flickfleck macht das wird irgendwie acht Millionen mal geteilt so ungefähr.

00:30:43: Du hast aber einen sehr wichtigen Punkt gerade angesprochen, Sebastian.

00:30:45: Und da würde ich gerne mit Blick auf die Zeit auch hinkommen, nämlich dass wir sozusagen den Blick nach innen richten und gucken wenn wir jetzt überlegen wie können wir KI pragmatisch umsetzen das wir bei uns anfangen?

00:30:55: Ich habe mal so ein paar Schlagwörter mitgeschrieben.

00:30:57: du hast gesprochen von Prozessen, du hast vorhin das Wort Fokus genannt du hast von Anwendungscases gesprochen.

00:31:04: bringe uns doch das mal in so eine Reihenfolge.

00:31:06: also wenn du jetzt strategisch innovationsmäßig vorgehst und sagst hey haben wir ein Unternehmen aus der Digitalisierung wirklich, also das entweder hinbekommen oder dann eben auch mit KI einen Schritt weitergehen.

00:31:17: Was macht am meisten Sinn?

00:31:18: Was sind die Meilensteine um aus strategischer Innovationssicht eine gute Chance auf Erfolg zu haben?

00:31:26: Das mache ich gerne.

00:31:28: Also es sind so ein paar Themen, die aus meiner Sicht da zentral sind beziehungsweise wird sie jetzt mal vielleicht als Fehler formulieren.

00:31:37: Also fünf Fehler, die mir begegnet sind und das Erste ist sagt ich schon, mit dem Tool anzufangen statt mit dem Wert.

00:31:47: Ich brauche erst mal eine konkrete Wertvermutung.

00:31:49: Viele Unternehmen arbeiten mit Suchfeldern und haben dann jetzt KI als neues Suchfeld sich in die Strategie geschrieben.

00:31:56: Das ist oft keine gute Idee sondern man sollte da ein bisschen fokussierter das angehen und sich die Frage stellen wo in der Wertschöpfung verlieren wir derzeit Zeit Qualität Fokus gewinnen?

00:32:11: Und dann ist die Frage, ob da KI helfen kann.

00:32:15: Also eine vermutete Wertschöpfung!

00:32:17: Das ist so der erste Punkt.

00:32:18: Dann zweitens, KI auf Prozesse zu werfen, die jetzt schon schlecht laufen... ...die nicht digital sind.

00:32:27: Weil dann mache ich das Problem eigentlich nur noch größer und automatisiere ich das problem.

00:32:33: also ich brauche vernünftige Prozessel, die auch vernünftig Daten generieren.

00:32:39: Das ist der zweite Punkt.

00:32:40: Der dritte ist eben mit so strategischen Suchfragen, das ist eine Empfehlung zu arbeiten.

00:32:46: Also beispielsweise können wir den Vertrieb von Routinen entlasten damit mehr Zeit für echte Wertschöpfung in Kundeninteraktionen

00:32:55: zum Beispiel entsteht.

00:32:56: also die KI braucht ne Richtung.

00:33:00: und was auch noch wichtig ist die Produktivität alleine heißt doch nicht Wertschöhpfung.

00:33:08: Also, das muss gekoppelt sein.

00:33:11: Es hilft mir jetzt nichts wenn ich meinen Vertrieb komplett mit KI ausstatte und der verkauft verkauft verkauft meine Produktion aber nicht hinterher kommt.

00:33:21: ja dann ist die Wertschöpfung dadurch limitiert dass eben dieser bottleneck und deswegen muss sich das eben an den bottlenecks Also mehr Output heißt nicht unbedingt mehr Wert und das sehen wir übrigens auch mit den LLMs auf so Plattformen wie LinkedIn.

00:33:37: Alle wollen LLM benutzen um Content zu produzieren, niemand will KI-Content lesen.

00:33:46: Und das dritte ... Und das ist ein wichtiger.

00:33:49: Zu Glauben KI ist ein Wettbewerbsvorteil, also die LLMs wären ein Wettschöpfung Vorteil weil diese sind ja frei verfügbar von jedem für ganz ganz kleines Geld.

00:34:00: und wenn ich eine Technologie habe die jeder benutzen kann ohne Einstiegshürden dann entsteht daraus selbst kein Wett Bewerbs-Vorteil sondern nur durch den klugen Einsatz dieser Technologie und da muss sich eben Wertschöpfungen verknüpfen dass der Blick in den Markt Bottlenecks eliminieren und dann einfach gute Organisationen bauen, die in der Lage sind aus Markt Chancen.

00:34:25: Produktivität herzustellen und das in Wertschöpfung umzuwandeln.

00:34:30: Ich fand das ein sehr spannender Punkt, weil ich ganz vielen Beratungsprojekten auch habe.

00:34:33: Eine meiner Lieblingssätze ist immer sage viel beschäftigt bedeutend noch nicht dass du viel Impact generierst.

00:34:37: Das ist ein ekelantanter Unterschied und ich erlebe das eben auch im Übrigen auch in meiner Bubble gerade mit dem LinkedIn Content wobei das andere Social Media Plattform genauso betrifft was du gerade angesprochen hast.

00:34:47: es absurd!

00:34:48: Dass irgendwie so.

00:34:50: dieses Bild besteht von Wir schreiben nur noch mit KI oder wir schreiben nur mit LLMs die Texte.

00:34:56: Dann werden die idealerweise von irgendeiner anderen KI ausgewertet, automatisch kommentiert.

00:35:00: das ganze dann wieder in Kommunikation.

00:35:01: Das macht wenig Sinn.

00:35:03: Die Frage aber diese stellt Sebastian wenn das momentan dieses erleben ist wie würdest du in einem Unternehmen konkret vorgehen um sozusagen auch Verhärtungen Von vornherein zu vermeiden die das ja mit sich bringen kann?

00:35:15: also was ich ganz konkret meine ist In vielen Gesprächen die führe ist dass dass KI schon deswegen abgelehnt wird von vielen, weil gesagt wird das ist eine Entmenschlichung.

00:35:24: Ich will mich lieber normal mit Menschen unterhalten.

00:35:26: Das heißt ich erlebe auch hier wieder eher so ein schwarz-weiß Denken was sich anfängt zu etablieren.

00:35:30: Wie erlebst du das in deinem Projekt und wie empfiehst du damit umzugehen?

00:35:35: Also vielleicht bin ich da mit einer anderen Organisation unterwegs.

00:35:39: also ich empfinde da eher eine Offenheit der Technologie gegenüber und auch viel Experimentierfreude.

00:35:46: Seh da diese Problematik nicht.

00:35:49: Also wir müssen, glaub ich aufpassen, dass wir uns gut zwischen diesen Polen einschwingen, zwischen diesem ... diesem Aktionismus.

00:35:58: Wir machen jetzt alles mit KI was geht und dieser wahnsinnigen Zurückhaltung-

00:36:05: und

00:36:05: Bedenkenträgerei hin zu einem Mittelweg der eine fokussierte Nutzung hat einfach da wo es Sinn macht, wo's auch zu der Organisation passt.

00:36:17: diese Frage mit der Entmenschlichung ... Das ist auch keine neue Frage, wenn wir uns Technologie anschauen.

00:36:26: Als die Eisenbahn erfunden wurde, dachte man, das überfordert die Menschen total, dass man bei so hohen Geschwindigkeiten reisen kann.

00:36:35: Da gab es auch Proteste gegen diese neue Technologie und es hat letztlich nicht zu dieser Entmenschlichung geführt.

00:36:46: Entmenschlichung gibt es natürlich in bestimmten Bereichen, aber da müssen wir uns nicht so weit zurück schauen.

00:36:52: Da sind dann wahrscheinlich eher die sozialen und sozialen Netzwerke für verantwortlich... ...für eine Entmenschlichung.

00:37:00: mit der Stärkung von Meinungsbubbles und Echo Chambers usw.

00:37:06: Sehe ich jetzt noch nicht so durch KI?

00:37:09: Also erlebe ich derzeit nicht, man weiß natürlich nicht was noch entsteht und wie sich diese sozialen Netzwerke auch mit KI

00:37:18: noch

00:37:19: unsozialer weiterentwickeln.

00:37:21: Das steht vielleicht zu befürchten aber genau dieses Thema Entmenschlichung sehe ich ja nicht.

00:37:27: und außerdem gerade für die westlichen Gesellschaften oder einige östliche die schrumpfen Und gleichzeitig eine hohe Wertschöpfung aufrechterhalten wollen, ist doch gerade die KI-Stichwort Fachkräftemangel in Deutschland eigentlich ein Geschenk und für weniger eine Bedrohung.

00:37:47: Schöne Gedanken und auch Danke fürs Teilen dieser sehr pragmatischen Ansatzpunkte was du in Projekten erlebst.

00:37:51: ich will die Frage mal sozusagen eins zu eins durchreichen.

00:37:53: Jan Du guckst ja so ein bisschen aus dem Bereich Ja, ich sag mal so digitale Zwillinge letztendlich auch drauf.

00:37:59: Virtuelle Systeme aber auch Robotik.

00:38:01: Was sind denn aus deiner Sicht bei der Einführung von Robotik-Lösungen oder virtuellen System?

00:38:05: So ein paar klassische Fehler Oder ein paar ungünstige Denkweisen die dir immer wieder auffallen?

00:38:10: was kannst du aus deiler Perspektive teilen?

00:38:13: Zunächst einmal wieder Grundlage Digitalisierung.

00:38:16: das Thema hatten wir schon.

00:38:17: Wenn nicht digitalisiert bin wenn ich nicht digital arbeite und meine Prozesse sauber digital definiert habe dann kann ich keine digitale Durchkängigkeit schaffen in der Wertschöpfungskette, wenn wir uns die Phasen mal anschauen eines produzierenden Gewerbes von Entwicklung über die Produktion Marketingvertrieb und Service bzw.

00:38:38: Betriebwartung und Entsorgung auf Kundenseite muss ich eine digitale durchkänglichkeit haben dann kann ich auch KI effektiv einsetzen und dann kann Ich durchaus ein Wettbewerbsvorteil erwirken.

00:38:53: nochmal zum Thema Paradigmenwechsel

00:38:55: Gerade die Phasen

00:38:56: Entwicklung und Produktion, insbesondere Entwicklung, Produktentwicklung durch KI.

00:39:01: Und damit meine ich jetzt nicht keine Sprachmodelle!

00:39:04: Durch KI auch durch integrierte Tools, Tools die im Computer-Aided Design schon seit längerer Zeit schon integriert sind generative Algorithmen.

00:39:14: Dadurch kann ich Produkte entwickeln meiner Konkurrenz überlegen sind.

00:39:20: Teilweise mit KI auch Produkte entwickeln, auf die ich sonst niemals gekommen wäre.

00:39:24: Produkte, die dann irgendwann auch eine Komplexität erreichen, die ein einzelner Mensch da nicht mehr erfassen kann.

00:39:31: Das ist etwas was halt Versprechen und Gefahr zugleich ist.

00:39:36: Denn wenn ich etwas nicht mehr verstehe und mit einer Blackbox arbeiten muss, kann ich auch nur noch eingeschränkt eigentlich Verantwortung übernehmen.

00:39:45: Und das ist gerade bei dieser neuronalen künstlichen Intelligenz ein Problem.

00:39:48: Bei der klassischen regelbasierten

00:39:50: KI,

00:39:51: die eindeutig auch künstliche Intelligenze ist habe ich eine Chance zu verstehen und zu korrigieren – bei neuronaler KI nicht mehr!

00:39:59: Wenn wir jetzt weitergehen von der Entwicklung in die

00:40:00: Produktion,

00:40:01: stichwort Fachkräftemangel, in nächster Zeit werden mir in der Produktion Fachkräfte fehlen Thema Baby-Boomer, Leute die dann in den Ruhestand gehen.

00:40:12: Dann habe ich niemand mehr der da arbeitet.

00:40:15: und wie wir das gerade gesagt haben ist KI insbesondere Physically High also KI auf physischen Systemen ist dann die Chance die Produktion zumindest aufrecht zu halten oder sogar zu steigern dadurch dass sich halt keine Rücksicht mehr nehmen muss auf Urlaub auf Ruhezeiten etc.

00:40:31: pp.

00:40:31: Das ist natürlich das was Maschinen intelligente Maschine kognitive Maschine wir dann durchaus ermöglichen.

00:40:40: Ja, bin ich bei dir.

00:40:41: Noch mal zurück zur Frage.

00:40:42: Hast du denn ... Wenn du dann in so Projekte reingehst?

00:40:45: Gibt's da klassische Mistakes oder ungünstige Denkweisen, wo du sagst, an der Stelle wird es schwierig in der praktischen Umsetzung?

00:40:53: Also zunächst einmal kommunikationsseitig was ist KI und kann mir das sofort jetzt helfen, meine Probleme zu lösen.

00:41:03: Und das auf keinen Fall!

00:41:04: Nicht short-term.

00:41:06: Das ist etwas Strategisches.

00:41:07: Ein strategisches ... Thema und das gehört halt auch auf Geschäftsführer Ebene, dass ich mir die gesamte Wertschöpfungskette anschaue.

00:41:15: Und dann zunächst einmal mehr die Frage nach dem Why-Stelle?

00:41:20: Warum brauche ich das eigentlich?

00:41:22: Und dann also vielleicht so eine Top Ten von wirklich vielversprechenden Use Cases raussuche... ...und mit dann einer Roadmap aufbaue!

00:41:31: Und die Roadmap braucht Zeit, sodass sich dann halt über ein halbes Jahr oder über ein Jahr diese Top ten use cases dann umsetze, da dann durch auch Geld investiere und danach eine Bewertung vornehmen.

00:41:43: Okay hat sich das jetzt für mich gelohnt oder nicht?

00:41:46: Und in welche Richtung gehen wir?

00:41:48: Das ist nicht von null auf hundert etwas was mir sofort an meine Probleme löst sondern ich muss mit dem Thema KI und Einführungen von KI wachsen!

00:41:55: Und das geht nur wenn ich dann halt dann eine Identifikationsphase habe wo ich mir meine Karten lege.

00:42:03: Was sind eigentlich meine Prozesse, habe ich mal einen eigenen Prozess überverstanden?

00:42:06: Sind die digital und wo können wir jetzt mit KI reingehen.

00:42:09: Das ist eine Planlichterbrauche.

00:42:11: Du hast gerade wenn man so ein Einwalt runter bricht auch wenn das im Management ungern gehört wird dass es Komplexität aber im Sinne von Wir müssen erstmal verstehen wie Wertschöpfung überhaupt passiert.

00:42:23: Also das ist total interessant, weil auch wenn ich mit mit Developern zum Beispiel spreche und Software IT Menschen oder ähnliches die sagen immer Ulf.

00:42:29: Ich brauche erstmals Grundlage eine Klarheit in dem Prozess wieder eigentlich gearbeitet wird wie diese Wertschöpfung entsteht Und dann können wir auch anfangen darüber nachzudenken Wie wir das ganze KI mäßig dann beispielsweise abbilden.

00:42:40: aber Die Schwierigkeit ist ja oft und das würde mich interessieren Jan aus deiner Perspektive Können Wir wertschöpfen überhaupt heutzutage wirklich noch abbildet in einer zeit in die die immer also die in der immer mehr parameter sozusagen reinkommen, der wir immer mehr Flexibilität brauchen in der sich das Denken permanent wieder verändern muss.

00:42:57: kann es möglicherweise ein Denkfehler in unserem Konstrukt sein, dass wir einfach davor sitzen und sagen ich kann dir beim besten Willen nicht sagen lieber Entwickler oder wie auch immer meine Wertschöpfung genau aussieht.

00:43:08: Weil die sich so schnell verändern können das ich gar nicht mehr in der Lage bin sowie früher auch nur ansatzweise sechs Monate in die Zukunft zu gucken.

00:43:15: jetzt erwartest du von mir, dass ich in irgendeiner Form eine Grundlage lege auf der womöglich die nächsten Jahre im Bereich KI-Entwicklungen in unserem Unternehmen begründet sind?

00:43:23: Ist das ein Denkmähler oder ist das womöglich eine Anforderung die aber von den Firmen ganz nicht umsetzbar ist.

00:43:29: Also ich glaube, so ein Standpunkt von wegen... Ich verstehe meine eigenen Prozesse nicht oder nur zur Hälfte der ist halt nicht wirklich akzeptabel.

00:43:37: also es kommt natürlich auf die Gradualität an und auf die Detaillierung aber dass sich grundsätzlich weiß wie man eine Wertschöpfung funktioniert.

00:43:44: Da bin ich bei dir!

00:43:44: Und Bottlenecks

00:43:45: sind insbesondere dann Bottle next zu identifizieren das ist das Management Aufgabe und da gibt's kein Inventor.

00:43:52: aber und da hilft mir auch KI nur bedingt weiter.

00:43:55: Die kann mir natürlich bei meiner Analyse helfen.

00:43:57: Da fällt mir so ein kleines Beispiel ein, zum Beispiel bei Firmen wenn die neue Mitarbeiter

00:44:01: bekommen,

00:44:02: die da neue Impulse reinbringen, neue Ideen haben, warum wir nicht mal das und das machen?

00:44:06: Da stellt sich immer wieder die Frage hatten wir die Idee eigentlich schonmal oder nicht?

00:44:10: Wollen

00:44:10: wir die Ideen neu bewerten oder haben wir damals eigentlich schon Gründe gefunden, diese Idee nicht umzusetzen?

00:44:15: Da kann zum Beispiel KI durchaus dann helfen im Wissenschaftsmanagement da schneller zu antworten zu kommen.

00:44:21: Also KI kann dabei durchaus helfen, dann Transparenz zu erlangen.

00:44:25: aber der Masterplan und auch letztlich die Verantwortung liegt beim Menschen.

00:44:31: Sebastian, willst du was ergänzen dazu?

00:44:32: Es sieht aus, dass du gerade Luft geholt hast.

00:44:35: Ja genau sehr gerne!

00:44:37: Also die aus meiner Sicht genau wie du sagst, die meisten Organisationen wissen schon, wie ihre Wertschöpfung funktioniert.

00:44:47: Was wir derzeit erleben und gerade auch in Deutschland massiv erleben, gerade in den Ingenieurwissenschaftlich geprägten Betrieben im ingenieur wissenschaftlichen Mittelstand ist einfach ein Wettbewerbsdruck der eben keinen Effizienzdruck ist, sondern der ein Innovationsdruck ist.

00:45:07: Und das ist was anderes!

00:45:09: Das war in den neunzehntnachsechziger bis achtziger Jahren noch ganz anders gelagert.

00:45:15: Da ging es darum möglichst effizient große Stückzahlen zu produzieren um den gesamten Weltmarkt zu bedienen.

00:45:23: Daran ist die gesamte deutsche Wirtschaft wahnsinnig gewachsen weil wir Zufällig vor hundertfünfzig Jahren mal eine Erfindung des Verbrennungsmotors hatten.

00:45:33: Und er war zufällig in Deutschland und nicht in Polen, sage ich jetzt einfach einmal.

00:45:37: Und dadurch ist eine Wahnsinns-Wertschöpfung erwachsen in der Automobil- und sämtlichen angrenzenden Ingenieurwissenschaftlichen Bereichen.

00:45:46: aber es ging eben vierzig fünfzig Jahre lang seit des Zweiten Weltkrieges vor allem um Effizienzsteigerungen Und Skalierung, Eroberung neuer Märkte.

00:45:58: Wachstum, internationales Wachsum und das hat sich geändert.

00:46:01: jetzt geht es... Jetzt erleben wir Innovationsdruck und haben andere aufgeholt uns in Teilen sogar überholt.

00:46:10: und das ist jetzt so.

00:46:12: die Herausforderung und das is natürlich dynamischer Das ist auch ein Stück weit komplexer.

00:46:21: Aber ich glaube die Wertschöpfungslogiken, die bleiben bestehen, müssen eben durch Innovationen ergänzt werden.

00:46:30: Also diese Innovationszyklen werden kürzer.

00:46:35: Was für mich dann sozusagen mit Hamburger Humor ein bisschen, ein bisschen Sarkasmus.

00:46:38: Aber genau bedeutet, Spitz in den Raum zu stellen, dann wissen die Firmen eben nicht wie Wertschöpfung an vielen Stellen funktioniert.

00:46:44: und das ist zum Beispiel... Die neue Wertschöhpfung jetzt entsteht?

00:46:46: Genau!

00:46:47: Das heißt dass es auch das was ich z.B.

00:46:48: erlebe, es fängt ja schon damit an bei wie viele Beratungsprojekte sitze ich selber drauf wo ich sage hey wir sind der Job to be done.

00:46:53: also was is wirklich der unmittelbare Job auf denen ihr zu lösen habt und für die Erledigung ihr Geld bekommt.

00:46:59: Da ist es ja ein elementarer Bestandteil des Wertschaffungsprozesses.

00:47:03: Unternehmen haben keine wirkliche Klarheit, was der Job Tobi dann ist.

00:47:06: Wo für mich auch eine Beziehung zum Innovationsdruck entsteht?

00:47:09: Weil wenn mir das klar wäre und ich würde es massiv in den Mittelpunkt schieben, dann müsste ich ja eigentlich an vielen Stellen auch automatisch mehr ins innovative Reinkommen.

00:47:15: oder wie siehst du das?

00:47:16: Ja da sind zwei unterschiedliche Themen also die einmal müssen wir unterscheiden die jetzige Wertschöpfung und jedes Unternehmen was jetzt profitabel ist hat jetzig wertschöpfungen und hat ne passung zur markt.

00:47:33: Das hat aber keine Garantie dafür, dass das in der Zukunft so bleibt.

00:47:36: Und dann berühren wir aber das Feld der zukünftigen Wertschöpfung und das ist eben das Thema Innovationen.

00:47:42: Und es erfordert unterschiedliche Denk- und Handlungslogiken.

00:47:47: ob ich das bestehende optimiere?

00:47:49: Ob ich meine Wertschötfung optimiere oder effizienter gestalte?

00:47:53: Ich glaube die allermeisten Organisationen mit denen ich arbeite wissen ganz genau wie ich das mache!

00:48:01: das Thema wie ich neue Wertschöpfung sozusagen kreiere aus dem nichts kreieren entweder indem ich im markt chancen wahrnehme, die sonst keiner wahrnimmt oder in dem mich.

00:48:13: Neue Chancen kreere dies gar nicht gibt dies auch im markten nicht gibt.

00:48:17: ja dass ist eben der bereich mit dem ich mich vorrangig beschäftige.

00:48:23: und hier setze ich eben an mit diesen Ja mit Organisationen daran zu arbeiten und das erfordert eben oft einen.

00:48:32: Musterbruch ein Bruch mit den Erfolgsmustern, die für den vielleicht erfolgreichen Status quo.

00:48:41: verantwortlich sind, aber eben sich nicht so einfach fortschreiben lassen in die Zukunft.

00:48:46: Und damit ist das eine wundervolle Einflugschneise in den letzten Part von unserem Gespräch, weil wir hatten vorhin auch schon gesprochen über Identitätsgefühl-, Führungskräfte und ähnliches, also samtige Hinführungen im Rollenverständnis.

00:48:56: Weil wenn wir jetzt mal vom beiden Seiten drauf stehen – aus deiner Perspektive Jan oder aus deines Perspektives Sebastian – wie sieht denn dann sozusagen die Rolle?

00:49:06: entscheidern, die dann eben auch Entscheidungen treffen.

00:49:09: Weil darüber hatten wir vorhin gesprochen, worum es hier eben auch geht was KI ihm nicht so gut kann Wie sieht das Qualifikationsprofil aus?

00:49:15: Welche Erfolgsfaktoren müssen künftig gegeben sein damit wie in dieser zukünftigen Wertschöpfung wirklich auch noch gut Fuß fassen können?

00:49:22: weil wir gerade gesprochen haben Sebastian teil da gerne mal deine Gedanken

00:49:25: zu.

00:49:26: Ja Ich würde das gern durch einen Kontrast versuchen zu beantworten.

00:49:32: also wenn in der effizienzgetriebenen Welt, wie sie so um den achtziger Jahren eigentlich geendet ist.

00:49:41: Also da hat reine Effizienze keine Wettbewerbsvorteile mehr geboten und wir sind jetzt in der Phase die dynamischer ist wo Innovationsdruck da ist dann geht es weniger darum genau zu wissen, wie es geht.

00:49:56: Es geht weniger um Planung und mehr um Ausprobieren.

00:49:59: Es gibt mehr darum, Dinge zu kogrieren.

00:50:04: Es ist weniger um Verregelungen von Organisationen sondern es geht mehr darum Mitarbeiter in die Chance zu geben auch unternehmerisch zu denken, zu agieren.

00:50:16: einfaches geht darum Innovation entstehen zu lassen und das schaffe ich nicht indem ich sie enge Regelwerkepresse in enge Prozessepresse.

00:50:27: die waren

00:50:27: gut.

00:50:28: Wenn es um Effizienzen geht, um die Standardisierung von Qualität dann ist das alles sehr hilfreich.

00:50:34: aber es ist nicht hilfreich um auf neue Ideen zu kommen.

00:50:37: also es geht darum Strukturen zurückzufahren Unternehmen etwas lockerer auch zu führen damit eben was entstehen kann.

00:50:47: und diese Diese Verregelung, das ist auch was, was ich häufig noch beobachte in Organisationen wo sehr viel geregelt ist und wenn alles verregelt ist dann entsteht... Da ist ja wenig Luft im System.

00:51:01: Da entsteht wenig Neues, da entstehen wenig Verbindungen und deswegen ist dass die Führungsaufgabe für die Zukunft die Unternehmen etwas... Also ich will ja nicht von Laissez-Faire, aber Strukturen so zu bauen dass etwas entstehen kann.

00:51:21: Das Neuse entsteht.

00:51:22: Ja und das finde ich halt insofern auch spannend, dass du das sagst weil wir das beispielsweise... Auch im Bereich von Moderation sehen, wie sich Moderation beispielsweise auch verändert oder eben wie sich Trainings verändern.

00:51:32: Weil du früher beispielsweise hast du halt eher noch die Situation gehabt.

00:51:35: zur Lösung und Probleme sag ich jetzt mal ganz erlaubt das halt einer gesagt hat hey so und so funktioniert das Ganze.

00:51:41: mittlerweile haben wir eher eine atomisierte Denk- und Wissenstrukturen unternehmen d.h.

00:51:45: Die einzelnen Menschen haben irgendwo Fragmente einer Lösung von denen sie noch gar nicht wissen dass Sie sie haben für ein Problem was sie manchmal noch nicht mehr kennen und bewusst beurteilen können.

00:51:53: und deswegen geht eigentlich der Trend mehr und mehr hin dass man Formatischhaft wirklich Menschen zusammenzuholen und dann in diesem Bewusstsein, das jeder im Prinzip ein Lösungsträger ist diese Fragmente rauszuarbeiten um darauf letztendlich Lösungen zu haben auf Probleme die wir im Zweifel noch gar nicht kennen.

00:52:07: Das erinnert mich sehr stark daran was du gerade beschrieben hast Das heißt, wir müssen auch dort über neue Kommunikationsräume sprechen.

00:52:13: Wir müssen gucken wie die Menschen sozusagen in die Verbindung mit reinbekommen ist natürlich ein sehr schöner Kontrast.

00:52:18: deswegen war ich ganz happy als ich glaube Jan du warst das von dass Du gesagt hast Mensch wir planen ihm gerne vor der Ausführung ne?

00:52:25: Wir haben auch den den Wunsch nach einem Beweis dann für die Wertschöpfung und dann hören wir auf der anderen Seite hey wenn Du aber die Wert schöpfungen Zukunft haben willst da musst Du eben entregeln.

00:52:34: es braucht mehr Raum und ähnliches Wenn wir jetzt noch die ganze Technologie darauf setzen aber beispielsweise auch in der Robotik.

00:52:41: Und ich will nochmal ganz gezielt auf den wirtschaftlichen Druck ausgehen, weil da reden wir ja teilweise über Millionen und Abemillionen Investments.

00:52:48: Der Gedanke ist hier im Zweifel immer schön dass man sagt hey!

00:52:50: Wir müssen entregeln... Aber ich sehe viele CEOs vor mir an für uns Zeichen die sagen Ja, wir müssen noch Geld verdienen!

00:52:55: Der Laden muss irgendwie weiterlaufen.

00:52:57: Das heißt wie erlebst du das in deiner Sicht?

00:52:59: Was kannst du zu Sebastian noch ergänzen?

00:53:01: Und was glaubst du ist ein guter Weg um diese Welten tatsächlich auch aus deiner Perspektive zusammenzuführen damit sich das Ganze weiter nach vorne entwickelt auch in Deutschland.

00:53:10: Hierzu möchte ich mal meine Perspektive als Hochschullehrer anbringen.

00:53:16: Denn Thema Führung und Führungskraft, die Ausbildung hierzu muss eigentlich schon in der Hochschule passieren, denn das was wir gerade erleben ist... Ich bin eine Fakultät für Informatik und digitale Gesellschaft Und im Moment zumindest haben Absolventen der Informatikschwierigkeiten einen Job zu finden Juniorige ohne Berufserfahrung Weil dieser Jobs halt dann durch einen Senior, durch einen bereits

00:53:43: im

00:53:43: Amt der sich befindlichen Senior plus dann entsprechender KI also Agenten erledigt werden kann.

00:53:48: Auf die Art und Weise können aber keine Führungskräfte ranwachsen.

00:53:52: wenn die Union keine Chance bekommen ihnen den Unternehmen zu wachsen Dann müssen sie zwangsläufig schon vorher gewachsen sein auch weil es darum geht halt KI anzuführen und anzuleiten.

00:54:04: ich muss halt bereits als Absolvent in der Lage sein, ein Arbeitsergebnis einer künstlichen Intelligenz eines Agenten zu beurteilen und zu bewerten.

00:54:12: Das wird von mir dann halt verlangt werden.

00:54:15: Nicht mehr dass ich selber mich da hinsetze und selber programmiere sondern das Ergebnis eines Agentens beurteilten kann.

00:54:21: Und das ist eine völlig neue Qualifikation!

00:54:25: Deswegen muss das ganze Thema Ausbildung Hochschulische Ausbürgen insbesondere neu aufgesetzt werden.

00:54:32: Das ist eine Diskussion, die wir aktuell in der Hochschule absolut haben.

00:54:36: Die große Frage sind wie überhaupt noch richtig aufgestellt für den Arbeitsmarkt der Zukunft Qualifizieren wieder richtig oder nicht?

00:54:42: und da geht es darum halt menschliche aber auch künstliche Intelligenz halt anzuleiten zu führen

00:54:49: Und ich glaube, dass das tatsächlich ein... Also das könnte eine eigene eigenständige Podcast vorgewerden.

00:54:53: Wir erleben das zum Beispiel auch bei uns momentan in der Beratung gerade wenn es auch Richtung Dienstlast und Berater geht wo man sagt okay bin ich eigentlich künftig noch derjenige der wirklich dann die Leistungen komplett erbringt oder habe ich eben einen Team und muss lernen wie ich meine Agenten meiner AI-Agent anleite damit die noch bessere Ergebnisse bringen?

00:55:11: Das sind ja zwei vollkommen unterschiedliche Aspekte was mich auch wieder andere andere Rolle rein bringt weil ja mein gesamtes Selbstverständnis wieder ein anderes wird.

00:55:17: also darüber alleine kommt.

00:55:18: Wir können wahrscheinlich auch drei Stunden

00:55:20: sprechen.

00:55:21: Aber

00:55:21: besseres Ergebnis, besser bedeutet das ich weiß was gut ist und um zu wissen was gut es muss sich erlebt haben was gutes

00:55:29: ja

00:55:30: dazu gehört jetzt zum Beispiel bei der informatik auch selber programmiert zu haben selbst halt auch mal tage beim problem gebrütet zu haben diese erfahrung Die muss sein.

00:55:41: Das ist

00:55:41: etwas, was wir Menschen halt dann

00:55:43: auch brauchen für die

00:55:44: Qualifikation.".

00:55:45: Ja und ich glaube das ist eine schöne Brücke zu Sebastian weil ich erlebe also jetzt mal mit meinem einfachen Beispiel wenn man irgendwie ein JGBT und Co drei Abfragen reingehemmert hat, dann ist man schon ungeduldig wenn das Ergebnis zwei Sekunden beim vierten Mal wartet.

00:55:56: Also das heißt wie haben auch es finde ich so einen Erleben in dem Faktor Zeit?

00:55:59: aber für Innovation auch die Räume zu öffnen erfordert ja wiederum Zeit und ich wurde zumindest jetzt auch in den letzten Tagen im Münster sehr deutlich, dass auch gerade das ganze Thema Vibecoding und ähnliches da schon die Erwartungshaltung ist dadurch einfach nur noch drauf.

00:56:13: Und dann habe ich da meine Lösung und ich glaube wir müssen auch wieder einen anderen Bezug zum Thema Zeit haben und Räume finden indem wir eben auch Zeit zurückgeben können weil ansonsten kann ja genau die Entdeckung des Guten gar nicht stattfinden weil gut braucht nun mal einfach Zeit!

00:56:26: Das war von Weinflaschen schon angefangen.

00:56:28: Salop gesagt eine gute Pulle Wein ist einfach nicht sofort fertig, die muss auch ein bisschen liegen wenn man es mal spielerisch umschreiben möchte.

00:56:34: Mit Blick auf die Zeit wir sind fast bei einer Stunde angekommen sein Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

00:56:38: Wir haben ganz viele Aspekte gesprochen.

00:56:40: Ich habe versucht, so drei oder vier große Themenstränge aufzumachen.

00:56:43: Was ist KI?

00:56:44: Welche Herausforderung?

00:56:45: gibt es Rollenverständnis?

00:56:47: Wie könnte man's anfangen umzusetzen bis hin zu dem Punkt was brauchen wir jetzt konkret in den Unternehmen?

00:56:50: Wir sind natürlich heute überhaupt nicht fertig das auch gar nicht der Anspruch.

00:56:54: aber was ist so aus eurer Sicht eine letzte finale Kernbotschaft die ihr noch mitgeben möchte zum Ende unseres heutigen Gespräches?

00:57:01: ich fange bei dir gerne Sebastian

00:57:02: an.

00:57:04: Ja ich versuche mal auf den Punkt zu bringen KI-Nutzung beginnt mit der Qualität der Frage.

00:57:12: Sehr schön und das schließt fast den, wie sagt man den Loop zu einem anderen Podcast als die da lange neulich sagte.

00:57:18: auf welche Frage bist du eigentlich die Antwort?

00:57:20: Mit dieser Frage sollte es losgehen.

00:57:22: vielen Dank!

00:57:23: Jan.

00:57:23: was ist deine abschließende Kernbotschaft?

00:57:26: Meine Kernboteschaft ist vielleicht ein Appell an wirklich jedes Mitglied unserer Gesellschaft sich zu fragen und sich dafür zu interessieren was isst KI?

00:57:37: Sind das wirklich nur die Sprachmodelle oder ist das nicht viel, viel mehr?

00:57:41: Weil dass es Grundvoraussetzungen dafür dann halt auch bewerten zu können, einschätzen zu können und für sich eine Entscheidung zutreffen.

00:57:48: Wofür ich mich dann entscheide was ich zulassen will in meinem persönlichen Bereich und in meinem Arbeitsbereich oder halt auch nicht denn am Ende ist die Verantwortung bei Menschen und dazu muss ich mündlich sein und wissen was KI is und wo der Haken ist und wo die Möglichkeiten sind.

00:58:02: Super.

00:58:03: Vielen, vielen Dank für eure Zeit heute!

00:58:04: Das hat sehr viel Spaß gemacht.

00:58:06: und ja was ist eigentlich KI?

00:58:07: Ist ja auch schon eine Frage.

00:58:09: insofern ist das was Sebastian

00:58:11: auch gerade schon wieder

00:58:12: aufgegriffen.

00:58:13: Und vielleicht nehmt ihr euch das heute mal zu Herzen und überlegt mal was is eigentlich KI für mich?

00:58:17: wie kann ich aber auch als Unternehmer wirklich räumen entstehen denen Innovation entregelt mit

00:58:21: auf den Weg gebracht werden können?

00:58:22: Wie kann es dann funktionieren?

00:58:24: Ich empfehle euch auf jeden Fall auch sowohl Jan Neuhofer als auch Sebastian Vetter Auf den sozialen Medien zu folgen und gerne diese Folge zu teilen.

00:58:31: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:58:32: Danke, dass ihr beide da wart und ich hoffe wir sehen uns irgendwann wieder vielleicht dann am Big Bang im Jahr oder Sebastian.

00:58:39: Wir beiden irgendwann als danke, dass sie dabei vielen

00:58:40: Dank.

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